«My bad habits» ilustrated by Hieronymus Bosch
Hieronymus Bosch niederländischer Maler der Renaissance findet
bis heute regelmässige Aufmerksamkeit und wurde in der Kunst vielfach
rezipiert.
Bosch malte viele Altarbilder und andere religiöse Motive jedoch
das Triptychon «Der Garten der Lüste» war dagegen eindeutig nicht für einen
Altar gedacht, sondern zur Beeindruckung und Unterhaltung eines höfischen
Publikums. In dem Werk kritisiert er alle Stände, auch den Klerus.
Als «Geschworenes Mitglied» der noch heute bestehenden
Bruderschaft «Unserer Lieben Frau», der Adlige, Patrizier und Kleriker
angehörten, schützte ihn vor Verfolgung wegen des Verdachts Teufelswerke zu erzeugen.
Welches halluzinogene Hexenkraut Bosch vor über 500 Jahren zu sich nahm,
um Welten zu erschaffen, die niemand je gesehen hat, ist ein Geheimnis.
Sein Werk entzieht sich einer einfachen Deutung: Während es
teils plausible Interpretationen seiner Werke gibt, sind viele Darstellungen
rätselhaft geblieben bzw. die Interpretation strittig. Bosch selbst hat keine
schriftlichen Aufzeichnungen zu seinen Werken hinterlassen.
Die Deutung von Symbolen hängt sehr von ihrem jeweiligen
Bildkontext ab, so dass ein positives Symbol wie der Schwan, der im
Zusammenhang mit Maria Reinheit und Keuschheit bedeutet, in anderen
Bildkontexten das Gegenteil bedeuten kann. So setzt er eine Fahne mit Schwan
auf ein Dach, dessen Attribute das Haus aber eindeutig als Bordell ausweisen.
Die Weiterentwicklung von im Mittelalter bekannten Fabelwesen
zu furchterregenden menschenartigen Kreaturen geht im Wesentlichen auf Bosch
zurück. Er wollte das Böse in den Menschen sichtbar machen.
Der Einfluss Boschs auf den modernen Surrealismus wurde von
Salvador Dalí zurückgewiesen. Laut Dalí sind „Boschs Monster Produkt des
nebelverhangenen Nordens und der schrecklichen Verdauungsstörungen des
Mittelalters. Das Ergebnis sind symbolische Charaktere, und die Satire hat
ihren Vorteil aus dieser gigantischen Diarrhoe gezogen. An diesem Universum bin
ich nicht interessiert. Ich male das genaue Gegenteil von Monstern, die auf
andere Weise geboren werden und die im Gegensatz dazu von einem Überschuss an
mediterranem Licht leben.“
«Bad Habits» ist ein Dance-Pop-Song von Ed Sheeran. Er wurde
erstmals am 25. Juni 2021 als Single veröffentlicht und avancierte sofort zum
Nummer-Eins-Hit.
Neben der abwechslungsreichen, eingängigen Musik fesselt ein schon fast kafkaesker Songtext über die Drogenprobleme des Protagonisten. Seit Ed Sheeran Vater ist bereut er seine Eskapaden.
„My bad habits lead to late nights endin’ alone.
Conversations with a stranger I barely know.
Swearin’ this will be the last, but it probably won’t.
I got nothin’ left to lose, or use, or do.
My bad habits lead to wide eyes stare into space.
And I know I lose control of the things that I say.
Yeah, I was
lookin' for a way out, now I can't escape“
„Meine schlechten Angewohnheiten führen dazu, dass lange
Nächte alleine enden.
Gespräche mit einem Fremden, den ich kaum kenne.
Schwöre, diesmal wird das letzte sein, aber wahrscheinlich
nicht.
Ich habe nichts mehr zu verlieren, zu gebrauchen oder zu
tun.
Meine schlechten Angewohnheiten führen dazu, dass die Augen
weit ins Leere starren.
Und ich weiss, dass ich die Kontrolle über das verliere, was
ich sage.
Ja, ich habe nach einem Ausweg gesucht, jetzt kann ich aber nicht entkommen“
Ganzer Songtext English Lyrics
Ed Sheeran «My bad habits» ilustrated by Hieronymus Bosch
Must see Videos directed by Grammy Award Winner Dave Meyers
Ed Sheeran
- Bad Habits - Official Video
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